Das Schröpfen ist eines der ältesten Ausleitungsverfahren der Welt, das in verschiedenen Kulturen seit Tausenden von Jahren angewendet wird und sowohl in der Vergangenheit als auch heute zur Linderung von Symptomen beitragen kann.
Das Schröpfen kann verspannte Muskeln entspannen und soll eine starke entgiftende Wirkung haben, indem es Stoffwechselschlacken aus dem Gewebe löst und abtransportiert. Dadurch kann es ausgleichend wirken und einer Übersäuerung vorbeugen.
Schröpfen reguliert und stärkt das Immunsystem und regt die Blut- und Lymphzirkulation an.
Was passiert bei einer Schröpfmassage?
Bei der Schröpfmassage wird die Haut eingeölt und der Schröpf über die Haut bewegt. Diese Form der Massage wirkt tiefer als die klassische Massage und regt die Durchblutung stärker an.
Wie funktioniert Trockenschöpfen?
Beim Trockenschröpfen wird mit Unterdruck einer Absaugvorrichtung ein Unterdruck erzeugt oder die Luft wird im Schröpfkopf erhitzt und auf eine unversehrte Hautstelle gesetzt.
Es lockert das Gewebe und löst die Verspannungen der Muskulatur. Die Schröpfköpfe bleiben 10 bis 15 Minuten auf der Hautstelle und können kleine blaue Flecken hinterlassen, die nach einigen Tagen verschwinden.
Wogegen kann Schröpfen helfen?
Schröpfen kann bei einer Vielzahl von Beschwerden hilfreich sein, unter anderem bei Migräne, Rheuma, Müdigkeit, Muskelverspannungen, Nervenschmerzen, Kopfschmerzen, Hexenschuss etc.
Für wen ist Schröpfen ungeeignet?
Besonders schlanken Menschen ist die Schröpfmassage nicht zu empfehlen.
Auch für Menschen, die Gerinnungshemmer oder blutverdünnende Medikamente einnehmen, ist das Schröpfen ungeeignet!
Frauen können während der Menstruation nicht geschröpft werden.
Des Weiteren soll man bei Sonnenbrand, Schwangerschaft, Tuberkulose, frische Verletzungen, Bluthochdruck das Schöpfen vermeiden.